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Ansermoz:

Ich hab dich gesehen - vom Wandel

der Dinge

Situationen in welchen wir nicht emotional reagieren gibt es kaum. Die Ursache finden wir in der konstanten Veränderung der Dinge in und um uns. Wie eine grosse Analysiermaschine versuchen wir dadurch dieser Veränderung bewusst zu bleiben. Hierfür bieten unsere Sinne uns die Möglichkeit, zu verstehen, was in einem bestimmten Moment wichtig ist - für unser Überleben, aber auch für unser Werden. “Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.” Heraklit Ich bin immer wieder überrascht, aber auch dankbar für Momente des Zweifels und der Traurigkeit, denn sie weisen mir einen Weg zwischen Aussen und Innen, zwischen mir und der Welt. Zwischen dem, was ist, und dem, was ich zu sein glaube. Sie sagen mir, wo ich hinschauen sollte, wo ich lernen darf. Denn wenn eines feststeht, dann dass ich Teil dieses Wandels bin. Ihn als nicht kontrollierbar und Teil von mir zu akzeptieren, ist meine Aufgabe, nicht die von jemand anderem. Meine Erwartungen, Hoffnungen oder verankerten Überzeugungen geben den Kontrast, denn sie wehren sich immer gegen das was ist. Achtsam sein, hinschauen und hineinfühlen. Es braucht oft keine Erklärung. Manchmal genügt ein "ich hab dich gesehen". Und dafür dankbar sein. 28. Mai 2019/JPA